Organisten 2021

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Gereon Krahforst, geboren 1973 in Bonn, war bereits an zahlreichen renommierten Stellen (Paderborner Domorganist, Mindener Dom, Mönchengladbacher Münster, Stadtkirche Marbella/Spanien und Kathedrale in St. Louis/Missouri/USA) tätig, bevor er Abteiorganist in Maria Laach wurde und damit in seine Heimat zurückkehrte. Vor dem Studium erhielt er Orgelunterricht bei Revd. John Birley und Markus Karas; danach studierte er Kirchenmusik, Klavier, Tonsatz, Komposition und Kirchenmusik (mit Auszeichnung); Orgel bei Clemens Ganz und Daniel Roth; später private Studien bei Marie-Claire Alain in Paris. Meisterkurse bei Wolfgang Seifen, Guy Bovet, Jon Laukvik, Tomasz Adam Nowak, Peter Planyavsky, Thierry Mechler, Franz Lehrndorfer, Petr Eben und vielen anderen. Seine internationale Konzerttätig- und Lehrtätigkeit führte ihn als Gast in vielen Kirchen, Konzertsälen und bei internationalen Festivals, auch als Improvisator, in fast alle Länder Europas, die russische Föderation, Israel, die USA, Kanada, Korea und Japan. Im Mittelpunkt seines umfangreichen Repertoires steht das gesamte Orgelwerk Bachs, das er bereits dreimal komplett aufführte; daneben die Gesamtwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, du Mage, Clerambault, Buxtehude, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, sämtliche Orgelsymphonien von Widor, zahlreiche Werke von Guilmant, Vierne, Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Immer wieder werden seine abwechslungsreichen Programmgestaltungen und unkonventionellen Registrierungen bewundert, was in lobenden Kommentaren und Empfehlungen von Jean Guillou, Olivier Latry, Thierry Escaich, John Scott und Stephen Tharp gipfelt.

2015 erhielt er von der Erzdiözese Freiburg einen großen Kompositionsauftrag zum 50jährigen Bestehen der Domorgel und verfasste eine Symphonie für 1-4 Orgeln; daneben sind zahlreiche Chor- und Orgelwerke in deutschen, holländischen und amerikanischen Verlagen erschienen; zudem spielte er einige vielbeachtete CDs ein, wurde als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben verpflichtet und trat oft für das Fernsehen und den Rundfunk auf.

Seit 2014 leitet Krahforst die jährlichen Geistlichen Musiken an St. Sebastian in Boppard, seit 2016 mit Teamkollegen Dr. Kai Becker auch die Orgelkonzerte an der König-Orgel (1714) in Niederehe, der ältesten spielbaren Orgel in Rheinland-Pfalz; seit 2017 ist er freier Mitarbeiter im Komitee der Internationalen Orgelwochen Rheinland-Pfalz im Kultusministerium Mainz, seit 2018 zusätzlich Organist und Custos der großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz sowie Intendant des Bonner Orgelfestes und seit 2019 nebenberuflicher Kirchenmusiker im Pfarreienverband Plaidt, wo die kostbare englische Keates-Orgel (1896) in St. Kastor, Andernach, zu seinen Instrumenten zählt. Außerdem ist Krahforst Widmungsträger diverser zeitgenössischer Kompositionen (u.a. Rami Bar-Niv/Israel). Im Jahr 2019 spielte er in Koblenz und Maria Laach jeweils alle 10 Orgelsymphonien Widors. 2020 folgt das gesamte Orgelwerk von Louis Vierne inklusive der 6 Orgelsymphonien.

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Christian Lorenz (*1967) studierte in Lübeck und Köln evangelische Kirchenmusik, Cembalo, Dirigieren und Musikpädagogik. Wichtige Wegbegleiter waren ihm dabei H. Brelowski, H. Rohmeyer und J. Geffert (Orgel), G. Hambitzer (Cembalo) sowie Alois Kontarsky und M. Endres (Klavier).

Von 1995 bis 1996 nahm er eine Gastprofessur am Konservatorium der Kirche der Böhmischen Brüder (ČCE) in Kroměříž (CZ) wahr.
Weitere berufliche Stationen waren die Kirchenmusikerstellen in Köln-Bickendorf sowie Düsseldorf-Gerresheim.

Seit Juni 2005 ist er als Kirchenmusiker in Pfungstadt am Rande des Odenwalds tätig. In Pfungstadt liegen seine Schwerpunkte in der Arbeit mit den Kinderchören, der Kantorei sowie der historischen Orgel (1825) der Martinskirche.
Christian Lorenz widmet sich sowohl in seiner kantoralen Arbeit als auch der Arbeit an der Orgel gerne Themen und Kompositionen, die abseits des Mainstream liegen. Nichtsdestoweniger umfasst sein Repertoire an der Orgel ein umfangreiches Oeuvre der Musikgeschichte, u.a. die Gesamtwerke von J.S. Bach, D. Buxtehude, J.L. Krebs und C.P.E. Bach. In der Romantik liegt sein besonderes Interesse bei J.G. Rheinber- ger und der frühen französischen Symphonik. Zeitgenössische Musik begleitet ihn ebenso wie der frühe norddeutsche Barock. Nach einer Gesamtaufführung des „Wohltemperierten Claviers“ von J.S. Bach 2018 auf der Orgel ist für 2021 die Aufführung der „Goldbergvariationen“ geplant. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen erweitern seine fachliche Reputation.

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Frank Stanzl wurde 1970 in Heidelberg geboren, studierte Kirchenmusik, Orgel, historische Tasteninstrumente und Komposition in Köln. Bedeutende Kompositionslehrer waren Johannes Fritsch, Klarenz Barlow und György Ligeti. Er erhielt mehrere internationale Auszeichnungen. Weltweite Tätigkeit als Komponist und Konzertorganist.

 

 

 

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Ilpo Laspas

die deutsche Übersetzung seines Lebenslaufs folgt in Kürze.

 

 

 

 

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